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Festivaleröffnung
Donnerstag, 5. November 2026
17.30 Uhr | Saal 1
Begrüssung und Grussworte
Liliane Studer, Präsidentin Verein BergBuchBrig
Das Wallis lesen
Lesung / Catherine Lovey und Samuel Schnydrig
Zur Eröffnung treffen die Ober- und Unterwalliser Stimmen von Catherine Lovey und Samuel Schnydrig aufeinander. Unter dem Titel «Das Wallis lesen» lanciert Staatsrat Mathias Reynard an der BergBuchBrig die neue Leseförderungskampagne des Kantons. Die Lesung verbindet literarische Perspektiven auf das Wallis über Sprach- und Regionsgrenzen hinweg. Die Veranstaltung findet in französischer und deutscher Sprache statt.
Catherine Lovey, 1967 in eine Bergbauernfamilie im Val d’Entremont im Wallis geboren, lebt heute im Kanton Waadt. Sie studierte zunächst Internationale Beziehungen und anschliessend Kriminologie und arbeitete als Journalistin für Printmedien mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Finanzen. Ihren ersten Roman «L’Homme interdit» veröffentlichte sie 2005 im Verlag edition Zoé. Es folgten vier weitere Romane, literarische Reportagen, Essais und Theaterstücke. In deutscher Übersetzung liegt nun ihr jüngstes Werk «Geschichte vom Mann, der nicht sterben wollte» (Edition bücherlese) vor, das mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet wurde, u.a. dem Schweizer Literaturpreis 2025. Der Roman erzählt mit feinem Humor und grosser Menschlichkeit von einem Mann, der sich dem Tod widersetzt.
Samuel Schnydrig wurde 1982 im Wallis geboren und lebt nach Stationen in Fribourg, Bern und Hamburg wieder in seiner Heimat. 2019 erschien seine Kurzgeschichte «Dienstag im Oktober» in der Anthologie «Für Reisekranke» (vatter & vatter). Im Zytglogge Verlag veröffentlichte er die Romane «KLAUS – Leben vor dem Steinschlag» (2021) und «Und draussen der Sommer» (2025). Für sein literarisches Schaffen erhielt er 2025 den Förderpreis für Kultur des Kantons Wallis. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist Schnydrig seit den späten 1990er-Jahren als Musiker aktiv – zunächst bei der Punkrockband Grannysmith, heute bei der Indie-Formation Them Fleurs und als Solo-Künstler Suma. Sein Roman «Und draussen der Sommer» begleitet drei Menschen in den Jahren 1961, 1994 und 2009, deren Schicksale auf überraschende Weise miteinander verbunden sind. Zwischen Kammerspiel und Roadmovie entfaltet sich eine bewegende Geschichte über Erinnerung, Veränderung und die Suche nach dem eigenen Weg.
Im Anschluss sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.
Während des Apéros besteht die Möglichkeit, die Ausstellungen von Françoise Funk-Salamí und Hans Jossi gemeinsam mit den Künstler:innen zu besuchen.